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Nachdenkliches

Ehre und Achtung

(eine indianische Weisheit)


Ehren und Achten bedeutet, dem Land, dem Wasser,fficeffice" />


den Pflanzen und den Tieren,


die hier leben, das gleiche Existenzrecht einzuräumen,


wie uns.


Wir sind keine überlegenen und allwissenden Geschöpfe,


nicht die Krone der Evolution,


sondern wir gehören zum heiligen Ring des Lebens


und erfüllen unseren Zweck


wie die Bäume und Steine, die Koyoten und die Adler,


die Fische und die Kröten.


Sie alle haben ihre Aufgabe im heiligen Ring,


und auch wir haben eine Aufgabe.


 


(Wolf Song, Abenaki)

12.2.04 20:14


Das goldene Weihnachtspapier

Ein Mann hat seine kleine Tochter für das Vergeuden einer Rolle von kostspieligem Goldpapier gerügt. Er wurde wütend, weil das Kind das ganze Goldpapier verbraucht hatte, um eine Schachtel zu verzieren, die sie unter den Weihnachtsbaum legen wollte.      fficeffice" />


Trotzdem brachte das kleine Mädchen am folgenden Morgen die Geschenkschachtel ihrem  


Vater und sagte: "Das ist für dich, Papi".  


Der Vater war verlegen, weil er am Vortag so überreagiert hatte. Er öffnete die Schachtel und wurde wieder sehr wütend, als er sah, dass sie leer war.     


Zornig sagte er zu der Kleinen: "Weißt du nicht, junge Dame, dass, wenn man jemandem ein  


Geschenk gibt, auch etwas in der Verpackung sein sollte?"   


 


Das kleine Mädchen betrachtete ihn mit Tränen in den Augen und sagte:    


"Aber Papi, die ist doch nicht leer, ich habe so viele Küsschen hineingetan, bis sie ganz voll war."   


 


Der Vater war ganz beschämt. Er fiel auf die Knie, legte seine Arme um seine Tochter, und bat sie, ihm zu verzeihen.     


Kurze Zeit später starb das kleine Mädchen bei einem Unfall.     


Nach dem Tod seiner Tochter verwahrte der Vater sein ganzes Leben lang die goldene Schachtel neben seinem Bett. Immer, wenn er durch Probleme entmutigt wurde, öffnete er die Schachtel und stellte sich vor, einen Kuss von seiner kleinen Tochter herauszunehmen und erinnerte sich dabei an die Liebe des Kindes, die sie für ihn hineingegeben hatte.   


 


Jeder von uns hat so eine goldene Schachtel, die gefüllt ist mit Liebe und mit Küssen von unseren Kindern, unseren Familienangehörigen und unseren Freunden.     


Das ist der kostbarste Besitz, den wir haben.   

23.12.03 21:48


Test

Hmm, ich wurschtel mich grad durch die neuen Funktionen - noch ist vieles recht verwirrend.


Aber wenn der neueste Beitrag, egal aus welcher Rubrik nun auf der Startseite angezeigt wird, ist das klasse. Ich hatte nämlich das Gefühl, dass früher einige neue Einträge untergingen, bzw. spät gefunden wurden.

30.10.03 17:54


Eine kleine Geschichte: Welpen zu verkaufen

                                         


In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem stand:
"Welpen zu verkaufen". fficeffice" />


Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild. Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: "Was kosten die Hundebabys?"


"Zwischen 50,- und 80,- Euro" sagte der Mann.


Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus.
"Ich habe 7 Euro und 65 Cents." sagte er. "Darf ich sie mir bitte anschauen?"


Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her. Eines von ihnen war deutlich langsamer als die anderen und humpelte auffällig.


"Was hat denn der Kleine da hinten?" fragte der Junge.


Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden habe und nie richtig laufen würde.


"Den möchte ich kaufen." sagte der Junge.


"Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund." antwortete der Mann. "Aber wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir."


Da wurde der kleine Junge wütend. Er blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist jeden Cent wert, genau so wie die anderen auch. Ich gebe Ihnen meine 7,65 Euro und werde jede Woche einen Euro bringen, bis er abgezahlt ist."


Der Mann entgegnete nur: "Ich würde ihn wirklich nicht kaufen - er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu rennen und zu toben wie die anderen."


Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte. Liebevoll auf den Hund blickend sagte er:
"Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht.


nach Dan Clark "Weathering the Storm" (aus dem Englischen übersetzt und leicht abgeändert)


 

14.10.03 18:59


Gedicht zum Tierschutz

(von Sigrid Mayr Gruber)


Tierschutz, als unbequem bekannt,
wird lächelnd *Spinnerei* genannt.
Wen kümmert denn ein Hund, der friert,
an kurzer Kette vegetiert?
Wen Katzen, die kaum produziert,
Verkehr und Jäger dezimiert?

Was regt man sich unnötig auf,
weil angeboten zum Verkauf,
und Lockmittel für manch ein Kind
Tiermassen auf dem Markte sind,
die, wenn der Neuheit Reiz vorbei,
man weiter gibt, von Skrupel frei.

Wen stört’s, wenn dann auf Inserate
ein Händler wieder Zugriff hatte,
sich tarnt, er hätt’ den besten Platz
für diesen süßen *Katzenschatz*,
das Tier nach qualvollem Transport,
ausliefert dem Versuchstiermord?

Was tut’s, wenn für das *Wohl des Menschen*
Millionen Tiere schmerzvoll enden?
Warum nicht erst an Tiere testen,’
was wir nicht selbst erdulden möchten?

Wenn Menschenmord als Schwerverbrechen,
geahndet wird, warum nicht rächen
an Wesen, die nur wehrlos zucken,
noch besser: Frei von Schuld, begucken.
Wie man im Film ersticht, zertritt,
Vom Tier zum Mensche - ein winz’ger Schritt!

Was macht es schon, wenn alles Vieh
jetzt produziert in Batterie,
auf engstem Raum, wo’s hingestellt,
nur für Profit und Nutzen zählt,
sich einmal frei bewegen kann
auf seinem letzten Schlachthofgang?

Man weiß, zudem, das *Glück der Erde*
liegt auf dem Rücken unsrer Pferde.
Da Gnadenbrot sich nicht rentiert,
zum Schlachten man sie exportiert.
Ihr Jammer ist bestimmt vergessen,
wenn wir Importsalami essen.

Auch weiß ein jeder ganz genau,
bei uns zählt nur mit Pelz die Frau.
Was fragt man nach der Tiere Zahl
an einem Nerz der ersten Wahl?

Was int’ressiert man sich so sehr’
für Robbenmord im fernen Meer,
für Hunde auf den Philippinen,
die totgequält zum Mahle dienen,
für Stierkampf, dieses Volksvergnügen,
wo chancenlos die Tiere unterliegen?

Wer selbstlos für ein Tier tritt ein,
muss irgendwie suspekt doch sein.
*Sorgt erst für Menschen* hört man sagen.
Man ist versucht zurück zu fragen,
was denn der Vorwurfsvolle tat,
wieviel er schon geholfen hat.

Man ist erfreut, dann zu erfahren,
er spendet schon seit ein paar Jahren,
zum guten Zweck ein Jahreslos.
Die Preise, die es gibt, sind groß!
Darauf wird kläglich er verstummen,
denn aktiv helfen nur die *Dummen*.

Was da als *Spinnerei* verlacht,
der Menschheit alle Ehre macht,
denn Tierschutz macht im kleinen gut,
was menschliche Zerstörungswut
an der Natur im großen schändet,
weil Menschheit, vom Verstand verblendet,
meint alles liegt nur ihr zur Füßen,
vergisst, das sie es selbst wird büßen.

24.9.03 19:58


Lebendige Liebe (Living Love)

(Frei Übersetzt aus dem Englischen von Lutz Schneider, Autor des Originals: Martin Scot Kosins, Author of "Maya's First Rose")


 


Wenn Du jemals ein Tier liebst, so gibt es drei Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst...   fficeffice" />


Der erste ist ein Tag, der gesegnet ist mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Du hast Wochen verbracht, weil Du vielleicht selber züchtest, Du hast viele Meinungen von verschiedenen Tierärzten eingeholt, oder Du hast lange gesucht um einen Züchter zu finden. Oder Du hast irgendwo in einem flüchtigen Moment Dein Lieblingstier, wie eine Perle in einer Muschel entdeckt - ganz einfach, weil irgendetwas in seinen Augen Dein Herz erreicht hat. Dann, wenn Du Dein ausgewähltes Haustier nach Hause bringst und beobachtest, wie es alles erforscht und seinen speziellen Platz bekommt in Deiner Wohnung, oder außerhalb - und wenn Du es dann hältst und streichelst - entfacht es in Dir ein Gefühl purer Liebe, das Du mit Dir trägst in den kommenden Jahren.  


Der zweite Tag wird 9 oder 10 Jahre später eintreten. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Routiniert und unspektakulär. Aber Du wirst nach einem kurzen Moment nach Deinem Langzeitfreund sehen und Du wirst Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst. Du wirst kurze bedächtige Schritte sehen, wo Du einst Energie sahst. Und Du wirst Schlaf sehen, wo einst Aktivität war. Nun wirst Du beginnen, die Ernährung Deines Freundes anzupassen - und Du wirst Vitamine in die Nahrung geben. Und Du kannst wachsende Angst in Dir fühlen, die kommende Leere verkündet. Und Du fühlst diese Unbehaglichkeit - immer und immer wieder - bis der dritte Tag eintrifft.  


Und an diesem Tag - wenn sich Dein Freund und auch Gott nicht für Dich entschieden haben, wird eine Entscheidung gefällt - zur Erlösung  Deines Freundes und mit der Führung Deines eigenen Geistes. Auf welchem Wege Dich Dein Freund auch verlässt - Du wirst Dich so einsam fühlen wie ein einzelner Stern in der dunklen Nacht.  


Wenn Du klug bist, wirst Du die Tränen frei laufen lassen, sooft sie kommen. Und wenn Du einfühlsam bist, wirst Du denken, dass nicht viele in Deinem Familien - oder Freundeskreis in der Lage sind Deine Trauer zu verstehen oder Dich zu trösten.  


Aber wenn Du wahre Tierliebe zu Deinem Tier verspürt hast, all die Jahre, die mit Freude erfüllt waren, fühlst Du, dass eine Seele - ein wenig kleiner als Deine eigene  - mit Dir geht während der einsamen Tage die kommen.  


Und an Momenten, an denen Du es am wenigsten erwartest, fühlst Du etwas gegen Deine Beine streichen - ganz ganz zart.  


Und wenn Du zu dem Platz siehst, wo Dein liebster Freund immer gerne lag - wirst Du Dich an diese drei bedeutsamen Tage erinnern. Die Erinnerung wird meist schmerzvoll sein, und gibt Dir einen Stich ins Herz - Wenn die Zeit auch vergeht, der Schmerz wird kommen und gehen, so als ob er ein eigenes Leben hätte. Du wirst ihn ablehnen oder annehmen. Wenn Du ihn ablehnst, wird es Dich depressiv machen. Wenn Du ihn annimmst, wird er sich verstärken. Auf welchen Weg auch immer, es wird ein Schmerz bleiben.  


Aber es wird, so versichere ich Dir, einen vierten Tag geben, wenn - mit dem Andenken an Dein Haustier - und der Überwindung in Deinem Herzen - eine Erkenntnis erwacht, die nur Dir gehört. Sie wird so einzigartig und stark sein, wie unsere Beziehung zu jedem Tier, das wir geliebt haben und verloren haben. Diese Erkenntnis ist ein Zeichen von  LEBENDIGER LIEBE - wie der himmlische Duft einer Rose, der übrigbleibt, wenn die Blätter gewelkt sind, diese Liebe wird überleben und wachsen - und für uns die Erinnerung sein. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist das Vermächtnis das uns bleibt, wenn das Tier uns verlassen hat. Und es ist ein Geschenk das wir mit uns tragen, so lange wir leben. Es ist eine Liebe die nur uns selbst gehört - bis wir selbst die Welt verlassen, vielleicht um unser geliebtes Tier wieder zu treffen. Und es ist eine Liebe die für immer erfüllt ist - Lebendige Liebe

19.9.03 02:17


Das Testament

Während die Menschen sich die Köpfe über ihr Testament zerbrechen,
haben die Katzen die Lösung längst gefunden:
 


Das Testament einer Katze


Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben,
denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.


Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.


Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"


Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
Und gib' ihr meinen Platz.


Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.
 

                                      (Margaret Trowton)
31.8.03 20:18


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