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Die Bewohner

Nein, kein Familienzuwachs *g*

Aber da ich es schade finde, dass Sweet Sally auf der aktuellen Seite des Weblogs so schnell nach hinten rutschte, möchte ich ihr hier einen dauerhafteren Platz geben.


Mein Patenmädchen Sweet Sally


            


Copyright: http://www.reaev.de/


Dank einer lieben Bloggerin bin ich auf den Verein 'Rettet die Elefanten Afrikas e.V.'(REA e.V.)  gestoßen und seit einigen Tagen nun MitPatin des fast 3-jährigen Elefantenmädchens.fficeffice" />


 


Schon als Kind haben mich die grauen Riesen fasziniert und noch immer ist mir eine Geschichte im Kopf, in der ein Zirkuselefant nach vielen Jahren seinen Peiniger auf der Strasse wieder erkannte... man sagt ja auch 'ein Elefant vergisst nie'  


 


Aber zurück zu dem Verein – bereits 1989 in Deutschland gegründet, setzt er sich für den Erhalt und Schutz der Elefanten in Afrika ein und unterstützt durch Öffentlichkeitsarbeit und der Vermittlung von Patenschaften die Arbeit von Daphne Sheldrick.


 


Daphne Sheldrick 'Mutter der Elefanten' und ihre Keeper päppeln verwaiste Elefantenbabys in der sogenannten "Nursey" am Rande des Nairobi Nationalparks auf. Die Kleinen werden Tag und Nacht betreut, die Keeper schlafen sogar mit den "Babys" im Stroh, denn die kleinen Elefanten gehen jämmerlich ein, wenn sie ohne Bezugsperson sind. In der Natur werden Elis zwei Jahre lang gesäugt und von ihrer Mutter keinen Moment aus den Augen gelassen. Somit übernehmen die Keeper eine große Verantwortung, da sie mindestens zwei Jahre mit den Kleinen zusammenleben.


 


Im Alter von etwa 2 Jahren siedeln die Elefantenkinder in den 300 km entfernten Tsavo East-Nationalpark um, wo sie mit den älteren Waisen-Elefanten auf das spätere Leben in der Wildnis vorbereitet werden. Mit etwa 8 oder 9 J. sind die Rüsseltiere dann soweit sich den wilden Herden anzuschließen.


 


Sweet Sally, die bereits im Tsavo East Nationalpark lebt, hat es übrigens faustdick hinter den Ohren (wie meine kleine Sally);-). Findet sie nicht genug Beachtung, versteckt sie sich hinter einem Busch und grummelt so laut, dass den anderen Elefanten unheimlich wird... taucht dann plötzlich vor den anderen wieder auf und die Kleinen suchen vor Schreck Schutz bei ihren Keepern. *gg* ich stell mir dabei noch grad ihren möglichen Schalk in den Augen vor.

7.11.03 01:18


Und dann gibt es natürlich noch unser Personal

Da wäre Tom, seine Aufgabe ist schnell erklärt.
Er schafft die Euros ran, damit wir stets unser bevorzugtes Futter bekommen, Spielzeug und was unser Herz noch so begehrt. Caruso kostet entgegen mir (Sally) auch gern seine Streicheleinheiten aus. Ich missbrauche Tom ab und an als Animateur und erlaube ihm hin und wieder mein wunderbar samtiges Fell zu streicheln, wobei ich ihm sogleich unmissverständlich mit meinen Krallen signalisiere, wann meine Großzügigkeit ein Ende hat.


Michaelas Aufgaben sind hingegen umfangreicher und im Großen und Ganzen erfüllt sie diese auch zu unserer Zufriedenheit.
Neben ihrem Job als Dosenöffnerin, besteht ihre Aufgabe darin uns die Türen zu öffnen. Sie mault zwar oft, da dies ein intensiver Job ist, aber letztlich liegt das Ausmaß an ihr, warum schließt sie auch ewig z.b. die Balkontür wieder.
Des weiteren hat sie uns ausgiebig zu streicheln, zu bürsten und uns mit liebevollen Worten bei guter Laune zu halten. Als Wohnungs- und Balkonkatzen sind unsere Jagdmöglichkeiten recht eingeschränkt, zum Ausgleich müssen ihre Hände auch mal als Beute herhalten. Ihre Einwände, dass diese teils aussähen, als wäre sie in einen Brombeerbusch gefallen, lassen wir nicht gelten. Da diese Beschäftigung auf Dauer aber auch langweilig wird, zermartert sie sich oft das Hirn, wie sie den Aufgaben einer Animateurin noch gerecht werden kann. Zur Zeit leider mit mäßigem Erfolg. Weiterhin erwarten wir, das sie sich bei unserem Speiseplan nicht knauserig zeigt und uns immer wieder mit einer neuen Köstlichkeit überrascht. Ach ja und nicht zu vergessen ihre Aufgabe als Toilettenfrau, Kuschelunterlage, Krankenpflegerin (das ist nun unsererseits ein wirklich undankbarer und gefährlicher Job)
Also zusammenfassend muss ich sagen, dass mein Kumpel Caruso und all die, die bereits im Regenbogenland sind, recht gute Vorarbeit geleistet haben. Das Personal ist ganz ok.

22.9.03 23:23


Sally


Meine Geschichte erzähl ich mal selbst ;-) fficeffice" />


Etwas über einem Jahr bin ich nun bei meiner Familie, mit zarten 7 Wochen zog ich dort ein. Zuvor wurde ich von einem Katzenschutzbund samt meinen Geschwistern und meiner Mama eingefangen, draußen ging es uns nicht so gut. Dumm war nur, dass man bei der Fangaktion mich zunächst übersehen hatte und ich somit ohne Mama und meine Geschwister in der großen, weiten Welt war. Zum Glück fand man mich dann doch noch, so dass auch ich in eine Pflegestelle kam und so auch ein zu Hause bekam. Aber mich musste man anscheinend zu meinem Glück immer etwas "zwingen" Ich muss zugeben, ich bin ein kleiner Angsthase (Anmerkung dosi: KLEINER???) so dass ich mich als es in mein jetziges zu Hause gehen sollte unauffindbar versteckte. Alle krochen auf allen Vieren auf dem Boden und suchten mich, aber mein Versteck war zu genial. Meine künftigen Dosenöffner verließen somit die Wohnung und meine Pflegemutter tat als wäre alles wie gewohnt, so dass ich mich in Sicherheit wägte und mich blicken ließ. Sie nahm mich hoch und oh Schreck!!! Sie packte mich in eine Box, vergittert! Ich saß in der Falle und zu all meiner Angst klingelte es schon wieder und die beiden Menschen kamen zurück. Man hatte mich ausgetrickst. 


Man flößte mir noch ein paar Rescue Tropfen ein *schüttelbäääääh* und dann ging's ab in ein lautes Brummdings. Endlos dauerte es, bis das Ding endlich stand und verstummte, man schaukelte mich noch etwas im Korb umher, bis ich endlich mitsamt Korb in einem völlig fremden Zimmer stand.


Angstvoll hockte ich in meinem Korb, als plötzlich ein großer Kater neugierig reinschaute, kurz schnüffelte, fauchte und von dannen ging. Schade, denn den fand ich eigentlich interessant. Endlich öffnete sich meine Box und ich beschloss erst mal unter das Regal zu flitzen und mich dort zu verstecken, worin ich ja besonders gut bin.


Ab und an stiefelte der große Kater mal ins Zimmer, ich blieb aber meistens unter meinem Regal versteckt, zu groß war meine Angst vor all dem Unbekanntem. Vor den Zweibeinern hab ich mich auch versteckt. Doch die Frau hat sich immer auf den Boden gesetzt und sanft mit mir gesprochen, auch hat sie oft mit einem Bändel gespielt. Das hat mich dann doch fasziniert und die Neugier war größer als meine Angst.  Meine Dosi hat dann das Bändel über ihren Schoß gezogen und ich schwups über sie drüber gewetzt – Bändel fangen. Nach weiteren Spieltagen bin ich dann auf  der Jagd nach dem Bändel auf dem Schoß meiner Dosi eingeschlafen – puuuh Bändel fangen ist aber auch anstrengend.


Die vorsichtigen Streicheleinheiten hab ich im Halbschlaf genossen, sogar geschnurrt – erstmals hab ich seit längerer Zeit keine Angst gehabt.


Nun wo ich die Vorzüge des Streichelns gespürt hab und gemerkt hab dass mir meine Dosi nichts tut und mich nicht mal ohne dass ich sie auffordere auf den Arm nimmt oder streichelt, wurde ich immer mutiger. Kein Abend verging, wo ich nicht nach anstrengenden Spielen nicht leicht schnarchend auf Dosis Schoß lag.


Was mir aber noch Angst machte, war der Mann, der ab und an ins Zimmer kam – da bin ich immer unters Regal geflitzt. Mit der Zeit hab ich aber gemerkt, dass ich ihn als Animateur missbrauchen kann, wenn meine Dosi mal grad keine Zeit für mich hat. Geschmust wird aber nur mit ihr, da bin ich eigen!!


Hochinteressant fand ich bereits von Anfang an Caruso, den Opi-Kater. Anfangs lief er mir noch hinter her, schaute wie ich die Welt erkundete – aber als ich mich nach kurzer Zeit richtig heimisch und wohl fühlte und ihm hinterher lief, raste er immer weg, knurrte sogar .


Aber unermüdlich wie ich bin, hab ich es immer wieder versucht, sogar wenn er mich gehauen hat  *snief*


Nach einigen Wochen kamen wir  halbwegs klar, er knurrte und fauchte nicht mehr , aber immer wenn ich supergut drauf war und toben wollte, rannte er weg – Spielverderber


Dann hatte ich es aber geschafft, als er im Körbchen schlief ihm dreimal das Köpfchen zu lecken und sogar halb ins Körbchen mit rein zu klettern. Hmmm, war das toll, doch plötzlich surrte was, war Dosi mit so'nem Fotodingsda, das fand ich dann so spannend, das ich wieder aus dem Körbchen raus bin – denn wenn meine Dosi was macht, schau ich immer ob ich helfen kann.


Ich fang schon nach dem Aufstehen an – nachdem Dosi sich mit dem nassen Zeugs aus dem komischen silbernen Hahn geputzt hat, fang ich an das noch feuchte Becken zu wischen. Ich wisch noch fleißig, da hör ich das rascheln – Dosi wühlt am Bettzeug rum, schon spute ich los und helfe ihr, sie zerrt an dem einen Ende der Decke und ich mit allen Kräften am anderen


Auch beim Wäsche sortieren entwickelte ich mich zur Spezialistin. Es gibt eigentlich nichts wo ich nicht helfe, sogar beim Tippen.


Und nachts bewachte ich Dosis Beine, dass ja niemand es wagt sich denen zu nähern – nicht mal Caruso ließ ich in die Nähe.


Da der Dicke mit mir ja nicht richtig toben wollte, hatte Dosi sich ein Kampfspiel mit mir überlegt. Sie zog so'n komisches Handschuhdingsda über, und dann ging's los... sie hielt den Arm hoch, ich raste los und sprang hoch und hieng mich dran, mit allen 4 Pfoten hängte ich mich dran, biss was das Zeug hielt und trampelte mit meinen Hinterpfoten dagegen. Suuupi, das machte riesig Spaß und müde *g*.


Mir geht’s also rundum gut, vor allem seit ich nicht mehr in den Korb musste und in das Brummdingsda zu dem eigentlich netten aber komisch riechendem Weißkittelmann.


Der hat mir immer ins Mäulchen geschaut, in die Augen und oh Graus mir was in meinen Popo gesteckt, was von 39 Grad und  zu befürchtetem chronischem Schnupfen gemurmelt und mich gepiekst *auuuuuaaaaa* .  Und nun lacht auch keiner mehr, weil ich aufgeregt einem superleckerem Geruch versuch zu entdecken, seitdem ich immer meine Tropfen bekomme und nicht ständig hatschi machen muss. So langsam kann ich nämlich riechen und dusche meine Dosi nicht mehr beim niesen.


Im Laufe der Zeit hab ich mit meinem Charme Caruso dann doch überzeugen können, dass ich mal bei ihm schlafen darf, zum Dank hab ich mich dann mit ausgiebigen Putzorgien revanchiert. Hmm, allerdings hab ich es damit auch mal ab und an übertrieben und dann hat Caruso mich genervt so in meine Schranken gewiesen.



 


Nun wo ich auch endlich erwachsen bin, benehme ich mich meistens gesitteter, außerdem muss ich zugeben, dass ich was meine frühere Hilfe bei der Hausarbeit betrifft, faul geworden bin. Wenn Dosi die Betten macht, räkel ich mich noch gemütlich in meinem Sessel und beobachte sie nur. Die Oberaufsicht zu führen ist weniger anstrengend. Beim Laminat putzen bestehe ich allerdings noch immer darauf, anschließend zu überprüfen, ob auch nicht zu feucht gewischt wurde, marschiere alles ab, während Dosi leise flucht. Warum eigentlich? Bisher war doch immer alles ok. 


Was gibt’s sonst noch über mich zu erzählen...  


erzählen war ein gutes Stichwort. Ich bin nämlich ein Plappermäulchen, die meisten meiner Aktionen muss ich kommentieren, sei es dass ich grad eine Motte entdecke, dass Dosi mich anspricht, mich streichelt, mir langweilig ist oder ich meine dollen 5 Minuten habe. Apropros dolle 5 Minuten, Dosi lacht immer wenn ich aufs Sofa düse, mich neben die Armlehne schmeiße, das linke Vorderbein leicht angewinkelt auf der Armlehne und dann beifallhaschend in die Runde schaue.. Dosi meint, an mir sei ein Mantafahrer verloren gegangen. Ihrer Meinung nach habe ich eh die eigentümlichsten Liegepositionen. Was die nur immer hat, ist doch super bequem so.




Alles in allem hab ich es hier gut getroffen, mein Personal hab ich bestens in der Kralle, Caruso find ich supergut und er hat meinem Charme auch nur die ersten 4 Monate widerstehen können. Mittlerweile sind wir fast ein Dreamteam geworden, wir tauschen unsere Erfahrungen im Blödsinn machen aus, spielen, jagen, raufen miteinander und sogar zusammen kuscheln erlaubt er manchmal. Nur zusammen im Körbchen liegen mag er nicht, er meint ich wäre zu dick! Iiiiiiiich und dick???? Ich bin nur stämmig.

14.8.03 03:50


Caruso der Opi


Caruso wurde vor 13 J. des Nachts in einer Tierklinik zusammen mit seinem Bruder Merlin per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Während Merlin als er alt genug war, sein neues zu Hause bei meiner Schwägerin fand, blieb Caruso mein damals schon heimlicher Liebling des Zwergen-Duos bei uns. Bei uns heißt bei meinem Mann, meiner Tochter, die damals noch bei uns lebte, meiner Wenigkeit und dem Dackel Zorro, den Katzen Sarah, Tim, Mecky und Josefine, Carusos Mama.


Caruso war es also gewohnt in einer großen Katzenfamilie zu leben, zwar immer etwas im Schatten der anderen, das Sensibelchen hatte es nicht so leicht sich in die bestehende Gruppe anzugliedern. Sarah + Tim waren ein Team, Mecky war die Ängstliche und seine Mama mehr die ihren eigenen Wege ging.


Tja und als dann nach und nach alle verstarben war Caruso zwar im Mittelpunkt, entwickelte sich weiter, er wurde anhänglicher, "forderte" endlich auch seine Schmusestunden - aber er war auch einsam. Ständig plärrte er rum, quengelte hier, quengelte dort, bat um Leckerli so oft, das man glatt meinen konnte es war ein Frustfressen.


Also dachte ich mir, es muss wieder ein Kumpel oder Kumpeline für Caruso her. Aber die große Frage war welchen Alters?


Ein etwas jüngeres Tier oder gleichaltrig würde ihn viell. unterdrücken, er ist ja wie gesagt ein Sensibelchen. Daher dachte ich ein junges Kätzchen, am besten weiblich wäre die Lösung. So hätte er Gesellschaft, aber als der Große bliebe er der Boss und könne sich den Zwerg "erziehen". fficeffice" />


Weit gefehlt!!! 


Der Zwerg Sally, damals 7 Wochen zog ein. Caruso lief die ersten Tage etwas fauchend und knurrend dem Zwerg zwar ausweichend aber dennoch neugierig und interessiert hinterher, aber als sie sich etwas heimisch fühlte, lief er vor der Kleinen weg als habe er Angst. Ich war baff, ein 5 kg Kater Angst vor so einem Zwerg?! Caruso zog sich immer mehr zurück, betrat nicht mal mehr das Wohnzimmer, wohnte sozusagen im Bad auf der Waschmaschine, welche für den Zwerg unerreichbar war. Caruso litt, ich litt, heulte abends oft vor Ratlosigkeit. Über mir hing das Damoklesschwert Sally muss wieder zurück. Aber ich hatte den Zwerg doch bereits in mein Herz geschlossen. Aber Caruso hat die älteren Rechte und da ich ihm etwas Gutes tun wollte, was er anscheinend nicht als solches empfand, musste ich an SEIN Wohl denken. Wie konnte ich dem Opa zumuten den Rest seines Lebens angstvoll durch die Wohnung zu huschen? Nein, eine grauenhafte Vorstellung!!!


In einem Katzenforum wo ich um Rat fragte, wurde mir empfohlen noch ein Katzenbaby zu holen, so hätte Sally jemand zum toben und Caruso mehr seine Ruhe und aber auch Action zum Zugucken. Das klang ja nicht unlogisch, doch stellte sich mir die entscheidende Frage, was wenn sich seine Angst dennoch nicht legt, dann 2 Zwerge da sind vor denen er flüchtet??? Ich dann 2 Zwerge wieder abgeben müsste?


Ein weiterer Tipp war Caruso mit Bachblüten zu unterstützen. Ich war skeptisch, aber schaden konnte es ja nicht. Gesagt, getan. Ich ließ mich von Leuten die damit etwas Erfahrung hatten beraten, ließ mir in der Apotheke eine Mischung zusammenstellen und gab Caruso über 2 Wochen seinen Cocktail.


Nichts passierte! Caruso bewohnte weiterhin seine Waschmaschine. Wieder bat ich in einem Forum um Rat und eine Frau, die sich schon lange mit Bachblüten + Katzen beschäftigte, riet mir zu einer anderen Mischung. Nun gut, 1 Versuch noch,  denn lang konnte ich Caruso diese Angst nicht mehr zumuten.


Endlich!!!


Die neue Mischung half, stärkte sein Selbstbewusstsein, er verließ immer öfter die Waschmaschine, bat sogar ab und an wieder um Einlass ins Wohnzimmer. Ich hatte die Tür abends immer geschlossen und den Zwerg bei mir, so dass Caruso den Rest der Wohnung angstfrei für sich hatte. Nach und nach normalisierte sich Carusos Zustand, er nahm wieder an unserem Leben teil, näherte sich Sally und ich glaub es war nach etwa 6 Monaten, da hab ich die Beiden so erwischt:



 



Heute nach gut 1 Jahr kann ich sagen, die Beiden sind fast ein Dreamteam. Wo der eine ist, ist der andere nicht weit. Caruso ist wieder so aktiv und munter geworden, das ich ihn letztens noch fragte: Benimmt sich so ein gestandener, alter, weiser Kater? Antwort war ein mit dem Kopf wackeln und davon stürmen.


Ich freu mich jeden Tag aufs Neue wenn ich sehe, wie er sich von Sally die Ohren putzen lässt, mit ihr fangen spielt, wobei Sally ihn fangen muss, aber laut seiner Spielregel ihn nicht kriegen darf . Auch an Unfug oder Albernheiten machen mangelt es Caruso nicht. Erstaunlich wie ein alter Kater sich noch soviel Unsinn und Albernheiten von einem jungen Kätzchen abschauen kann. Mein Männeken überrascht mich immer wieder aufs Neue.

13.8.03 18:54





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